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Haag, Dr. Norbert: Landesherren und Reformation

Haag, Dr. Norbert: Landesherren und Reformation

Die Herzöge Ulrich (1503-1550) und Christoph (1550-1568) von Württemberg

 

Die beiden Herzöge Ulrich und Christoph zählen zu den bedeutendsten Herrschergestalten Württembergs. Als Landesherren haben beide, Vater und Sohn, maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Reformation auch im Südwesten des Alten Reiches behaupten und das Herzogtum eine herausgehobene Position unter den protestantischen Reichsständen des 16. Jahrhunderts einnehmen konnte. Im Zentrum des Vortrags stehen die Jahre zwischen 1534, als Herzog Ulrich mit Unterstützung des hessischen Landgrafen Philipp in seine angestammten Lande zurückkehren konnte, und 1568, als Herzog Christoph in der Tübinger Stiftskirche zu Grabe getragen wurde. In diesen an Dramatik kaum zu überbietenden drei Jahrzehnten wurde jene lutherische Konfessionskultur ausgeformt, die Württemberg für Jahrhunderte prägen sollte, und jene politische Ordnung etabliert, welche die Krisen der Zeit um 1500 definitiv beendete.

 

REFERENT: PD Dr. Norbert Haag, Leiter des Landeskirchlichen Archivs und Privatdozent an der Universität Tübingen

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