Krieg ohne Ende? Warum Syrien keinen Frieden findet

MIT: Jörg Armbruster.
Foto: Christina Katzenberg

Jörg Armbruster

FR 28.06.19 | 01:13:34

Seit nun mehr acht Jahren tobt in Syrien ein Stellvertreterkrieg, dessen Ende kaum abzusehen ist, weil offensichtlich weder der syrische Machthaber Assad ein Frieden will, ehe er nicht sein ganzes Land zurückerobert hat. Noch die anderen an dem Krieg beteiligten Nationen wie der Iran, Russland aber auch Israel, die USA oder die Golfstaaten als Unterstützer der Djihadisten in Syrien. Auch die Kurden kämpfen für einen unabhängigen Kurdenstaat im Norden des Landes sehr zum Ärger der Türkei, die genau das verhindern will. Daher hatte auch sie vor einem Jahr aktiv in diese Gemengelage eingegriffen und Teile Nordsyriens besetzt. Wie geht es nun weiter in Syrien? Warum ist es so schwer in Syrien wenigstens die Kämpfe zu beenden? Der Syrienbeauftragte der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, meinte zu dieser Frage: Selbst der Westfälische Frieden, der den Dreißigjährigen Krieg beendet, war einfacher zu finden als ein Frieden in Syrien. Jörg Armbruster ist Journalist und ehemaliger ARD-Korrespondent Nahost.

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