Hospitalhof Stuttgart | Evangelisches Bildungszentrum

Bildergalerie

Diese Künstlerinnen und Künstler haben wir besucht:

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Atelierbesuch bei der Objektkünstlerin Susanna Messerschmidt
am SA 08.04.2017, 14:00 Uhr

Susanna Messerschmidt - Atelier

Weitere Fotos folgen.

Atelierbesuch bei dem Bildhauerpaar Birgit Rehfeldt und Uli Gsell
SA 15.10.2016

 Atelierbesuch Rehfeldt Gsell Atelierbesuch Rehfeldt Gsell Atelierbesuch Rehfeldt Gsell Atelierbesuch Rehfeldt Gsell
 Atelierbesuch Rehfeldt Gsell Atelierbesuch Rehfeldt Gsell Atelierbesuch Rehfeldt GsellUli Gsell

Atelierbesuch bei dem Künstler Sam Szembek
SA 23.04.2016

Sam SzembekSam Szembek

Dem Wunsch des Künstlers entsprechend, veröffentlichen wir keine Fotos des Künstlerateliers.

Atelierbesuch bei der Künstlerin Isa Dahl am 27.02.2016

Isa Dahl, Wanderung, 2016, Öl auf Leinwand, 100 x100 cm

Isa Dahl, Wanderung, 2016, Öl auf Leinwand, 100 x100 cm

Christine Maria Anderson im Gespräch mit der Künstlerin Isa Dahl Isa Dahl führt in ihr Werk ein. Ein weiteres Werk im Rundformat von Isa Dahl
Gespanntes Zuhören. Isa Dahl beantwort geduldig die vielen Fragen. Atelierausschnitt

Atelierbesuch bei Anne Römpp und Julia Wenz am 13.06.2015

Anne Römpp

Anne Römpp (*1980 Bayreuth) studierte nach einer abgeschlossenen Schreinerlehre und der Ausbildung zur Holzbildhauerin Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2010 lebte und arbeitete sie in Florenz. 2011 erhielt sie den Förderpreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg.
Neben dem Residenzstipendium Cité Internationale des Arts Paris (F)in 2012, erhielt sie Aufenthaltsstipendien in Deutschland und mehrer in Helsinki (Finnland).

Objekte und Installationen zusammengesetzt aus Materialien und Fundstücken bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeiten.

Arbeiten von Anne Römpp befinden sich in folgenden Sammlungen:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Stadtmuseum Stuttgart
Graphothek der Stadtbibliothek Stuttgart
Städtische Galerie Villingen-Schwenningen

Julia Wenz: ZigZag-Tüte

Julia Wenz (*1973 Neustadt a. d. Weinstraße) hat Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf, danach Freie Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Edinburgh College of Art, Institute of Curatorship and Education, research-department studiert. Sie hat eine Reihe von Residenzstipendien u. a. in Polen, mehrere in Island und Deutschland bekommen. Dieses Jahr erhielt sie den Josef David Kunstpreis für Skulptur (anlässlich der Landesgartenschau 2015 in Landau)

Ihre künstlerischen Mittel sind vielseitig. Sie sagt von sich: „Wenn ich eine Botschaft habe, suche ich anschließend das richtige Medium dafür“.

Arbeiten von Julia Wenz befinden sich in folgenden Sammlungen:
Kunstmuseum Stuttgart
Landessammlung Rheinland-Pfalz;
Graphothek der Stadtbücherei der Stadt Stuttgart

Treffpunkt vor dem Atelier; Organisatorin: Christine Maria Anderson (mittig)
Die Künstlerin Julia Wenz Die Bildhauerin Anne Römpp Einführungsrunde
Versuchsanordnung (Anne Römpp)
Arbeiten von Julia Wenz
Arbeit von Anne Römpp Anne Römpp erläutert eine Arbeit
Foto: CMA
Julia Wenz beantwortet einem interessierten Publikum Fragen, Prof. Wolfgang Everts (li.) zieht danach das Resümee
Foto: CMA

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Stefan Rohrer und Friedemann Flöther am 27.09.2014

Stefan Rohrer, ROLLER COASTER, 2009, 
720 x 140 x 80

Stefan Rohrer, ROLLER COASTER, 2009, 720 x 140 x 80

Stefan Rohrers Arbeiten handeln von Bewegtheit und Transformation. Ausgangsmaterial sind Autos, Motorroller, Modell- bzw. Spielzeugautos – Gegenstände, die ihn bereits von Kindesbeinen an faszinierten.
Deren Karosserien, Rahmen streckt, zieht, verdreht er in aufwendiger Schweißarbeit überlang zu dynamisch geschwungenen, harmonisch ausgewogenen, den Raum einnehmenden Skulpturen, die hernach farbenreich lackiert und auf Hochglanz gebracht, sich dem Betrachter als Bild für Geschwindigkeit und dem einhergehenden starken Lusterleben – erschließen. Stefan Rohrer vermag den Zustand der Schnelligkeit noch zu steigern: Spielzeugautos werden über den Lauf der Carrerabahn hinaus bzw. Einzelteile wie Lenkrad, Lampen, Räder aus den Skulpturen heraus, zu neuen hoch “ästhetischen Gebilden” katapultiert, gleichzeitig vermitteln diese „Neuschöpfungen“ den Eindruck, dass die Zentrifugalkräfte außer Rand und Band sind, der Ausnahmezustand eingetreten ist und die unmittelbare Katastrophe bevorsteht.
Schönheit und katastrophale Zerstörung sind in diesen Schöpfungen zeitgleich gegeben. Die Schönheit der Katastophe – möglicherweise allegorisch zu deuten, dass jede Katastrophe auch ein Neubeginn nach sich zieht..
Letztlich spielen Stefan Rohrers Skulpturen mit unserer Wahrnehmung, unseren Erfahrungen und den darauf fußenden Erwartungshaltungen.
(Christine Maria Anderson)

Friedemann Flöther, pole positions, 2005, schwarze und weiße Automotorhauben, 
je 80 x 80 cm

Zentrales Thema ist in Friedemann Flöthers Arbeiten, „das Andere“:
„die andere Sichtweise“, die andere Erfahrung, die andere Identität …
Gedanklich habhaft macht er „das Andere“, in seinen Arbeiten, indem er bspw. zwei, der Allgemeinheit an sich vertraute, Elemente künstlerisch derart konträr zueinander kombiniert, dass sie den Konstrukten und Schemata unserer inneren Vorstellungswelt, z. Bsp. von Recht und Ordung, Gut und Böse, nicht mehr entsprechen, Irritation auslösen und letztlich dem Betrachter durch die Konnotationsverschiebung eine „andere Sichtweise“, abverlangen.
So setzt sich die Arbeit „Pole positions“ aus 24 schwarz-weiß Quadraten zu einer schachbrettartigen Großfläche zusammen. Titel der Arbeit und die unruhige Oberfläche assoziieren die Start- und Zielflagge bei Formel-1-Rennen, also Sieg, Siegertreppchen, Champagnerdusche. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass die “Flagge” sich aus demolierten, zerbeulten, zerkratzen, zersplitterten schwarzen und weißen Motorhauben besteht: Sieger und Verlierer – zwei Extreme, das eine schließt das andere aus und bedingen doch einander und dazwischen das breite Band der unendlichen Möglichkeiten.
Bei Friedemann Flöther ist das Konzept maßgeblich für die Wahl des Materials, wie bei den in Bronze gegossenen überstarken Helden Batman und Superman, die in liebevoll zarter Umarmung, versunken im Jetzt, sich hingebend küssen, oder das aus Hartschaum gefertigte schneeweiße Einhorn, das friedfertigste aller Fabeltiere, welches sein Horn mit Wucht in die Wand rammt. Einzig die Motorhauben bilden per se eine Ausnahme, diese sind für ihn Rohmaterial, auf das er immer wieder zurückgreift.
(Christine Maria Anderson)

Treffpunkt vor den Wagenhallen Die beiden Künstler Stefan Rohrer und Friedemann Flöther treffen ein. Friedemann Flöther Stefan Rohrer
Gang durch die Wagenhallen (Depot von Stefan Rohrer) Stefan Rohrer und Christine M. Anderson (Organisatorin des Atelierbesuchs) Neben seinen Skulpturen malt Stefan Rohrer filigrane Bilder mit Motorenöl.
Skulptur von Friedemann Flöther:

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Atelierbesuch bei Thomas Putze am 29.04.2014

Thomas Putze Skulpturen

Thomas Putze Skulpturen

Die Schöpfungsvielfalt des Thomas Putze

Hinter einem Haufen Schrott, der Inspirationsquell und Arbeitsmaterial für Thomas Putze ist, ergießt sich dem Auge ein Füllhorn an Phantasie.
Kreaturen: wuchtige, bohnenstangen-gleiche, barbusige Körper, Zwitter, Urgetier, Säuger, Vögel, in der Form versehrt, morbide oder unfertig, und doch vollkommen in ihrer Existenz und Einzigartigkeit. Stets geschaffen aus grobem Holz, Altmüll oder beides miteinander kombiniert und feinsinnig von dem Bildhauer wertes Befinden einverleibt, wirken sie freundlich, neugierig, sinnierend, annehmend.

Zusammen vereinen sie auf sich den mystischen Gestus, dass alles gut ist wie es ist, und hat man das Glück, Thomas Putze in seinem Schöpfer-Universum Gitarre spielend anzutreffen, dann ist es perfekt! (Christine Maria Anderson)

Treffpunkt Wagenhallen Warten auf Nachzügler In Arbeit
In Arbeit? Wartehaltung?

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