Hospitalhof | Theologie und Spiritualität

OnlineSeminar

ßicha_21 - eine interreligiöse Hebräischlektüre (2)

FR 09.04.21, 10:00 – 10:45 Uhr
online

Weitere Termine: 12.04. / 16.04. / 19.04. / 23.04. / 26.04. / 30.04. / 03.05. / 07.05. / 10.05. / 14.05. / 17.05. / 21.05.21, (wöchentlich Mo und Fr), jeweils 10:00-10:45 Uhr

Das Angebot richtet sich an Pfarrerinnen und Pfarrer bzw. an alle, die Bibel-Hebräisch gelernt und ein Hebraicum gemacht haben und das einmal Gelernte wieder aus der Versenkung holen möchten.
Einzige fachliche Voraussetzung zur Teilnahme ist die Fähigkeit, punktiertes Hebräisch lesen zu können.
Die Texte werden aus der Reihe der mit dem folgenden Sonntag beginnenden Woche des liturgischen Jahres ausgewählt – seien es Predigtperikopen aus der hebräischen Bibel oder Wochenpsalmen2.
Montags und freitags wird derselbe Abschnitt aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt – das Hauptaugenmerk liegt auf der Auffrischung der “entrückten” Sprachkenntnisse.
Sebastian Hobrack wird auf Wortbedeutung, Formenlehre und Satzbau eingehen, sodass auch unterschiedlich ausgeprägtem Bildungshunger ausreichend Nahrung geboten sein wird. Fragen seitens der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer werden bereitwillig aufgegriffen.
Als technische Ziele für die Beteiligten stehen Schulung der Lesefähigkeit, Ausbau des Grundvokabulars und wissenschaftliche Texterschließung im Vordergrund. Ansatzweise soll jedoch auch – soweit dafür Zeit und Anlass ist bzw. Interesse besteht – in den Midrasch eingeführt werden, d.h. in die jüdischen Methoden der Exegese und in das rabbinische Verständnis biblischer Texte.
So ist ßicha_21 von seiner Anlage her ein interreligiöses Angebot.
Wichtig ist eine verbindliche Teilnahme – Ausnahmen sind möglich, sollten jedoch abgesprochen werden.

KOOPERATION: Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden; Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart.
ANMELDUNG: . Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie einen Link für die erste Sitzung.

LEITUNG: Sebastian Hobrack wurde 1972 in der damaligen DDR geboren. Er schloss das Studium der Semitischen Linguistik und Griechischen Philologie 2001 als M.A. an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer deskriptiven Grammatik des aramäischen Dialekts der Christen von Umra/Dereköyü ab, dessen Sprecher seit 1990 im schwäbischen Göppingen leben. In seine Studienzeit fielen eine zweisemestrige Immatrikulation an der Fakultät für Klassisch-Arabische Literatur der Universität Damaskus und eine Ausbildung zum Religionslehrer am Rabbinerseminar zu Berlin sowie dem Nederlands Israëlietisch Seminarium te Amsterdam, wo er 2011 die Lehrbefugnis erwarb. Sebastian Hobrack hat als Lehrer in den Bundesländern Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg gearbeitet; er war Gründungsmitglied der Drei-Religionen-Grundschule Osnabrück, die von der Schulstiftung des Bistums Osnabrück, der Jüdischen Gemeinde Osnabrück K.d.Ö.R. und dem Schura-e.V. Niedersachsen 2012 ins Leben gerufen wurde. Er ist seit 2003 mit Sarit Alony aus Jerusalem verheiratet, Sohn Oliver Yair wurde 2011 in Hannover geboren, im Hause Hobrack-Alony wird Deutsch, Englisch und Hebräisch gesprochen, die Familie lebt seit 2019 in Stuttgart-Obertürkheim.

Kostenbeitrag: 100,00 €

Kontakt: agwege@elk-wue.de

Diese Website setzt Cookies ein, um die volle Funktionalität zu gewährleisten. Mit der Benutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Cookies akzeptieren

-