Hospitalhof | Politik und Gesellschaft

Gespräch

Christen im Nahen Osten – Wege in die Zukunft?

Im Rahmen der weltweiten Woche für Frieden in Israel und Palästina

MO 16.09.19, 18:00 – 19:30 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33 70174 Stuttgart

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Der lutherische Bischof Ibrahim Azar aus Jerusalem spricht über die Erfahrungen der christlichen Kirchen in Israel und Palästina und diskutiert mit Vertreter*innen der Evangelischen und Katholischen Kirche über Wege zu Gerechtigkeit und Frieden im Nahostkonflikt im Gespräch mit Vertreter*innen der Evangelischen und der Katholischen Kirche.

An das Gespräch schließt eine gottesdienstliche Feier in der Hospitalkirche an.

KOOPERATION: ACK-Baden-Württemberg, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Kath. Bildungswerk Stuttgart, Dienst für Mission und Ökumene der Evang. Landeskirche in Württemberg, Pro Ökumene, Pax Christi, Förderverein der Al Kalima Akademie Bethlehem u.a.

MIT: Bischof Ibrahim Azar, Bischof der Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land mit Sitz an der Erlöserkirche in Jerusalem; Prälatin Gabriele Wulz, Evang. Landeskirche in Württemberg; Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ibrahim Azar, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELKJHL) mit Sitz in der Erlöserkirche in Jerusalem. Azar wurde 1961 im Libanon geboren. Er besuchte bis 1979 die lutherische Schule des Jerusalemsvereins im Berliner Missionswerk in Bethlehem. Er studierte Evangelische Theologie an der Universität München, wo er 1987 seinen Abschluss machte. 1988 wurde er zum Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land ordiniert. Er war Pastor der Gemeinde an der Erlöserkirche in Jerusalem. Im Januar 2017 wählte ihn die Synode als Nachfolger von Munib Younan zum Bischof. Seine Amtseinführung fand am 12. Januar 2018 in der Erlöserkirche in Jerusalem statt. Er ist verheiratet mit Nahla Elias Azar. Das Paar hat drei Töchter. Sein Vorgänger, Bischof Dr. Munib A. Younan, mit dem sich Schirrmacher häufiger getroffen hatte, leitete die Kirche 1998–2017 und war zudem Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), dessen Mitglied die ELKJHL ist. Die ELKJHL wurde 1947 als eine deutsche Missionskirche gegründet. 1959 wurde sie autonom und 1974 Mitglied im Lutherischen Weltbund. Sie hat insgesamt sechs Gemeinden in Jerusalem, in Ramallah, im Bezirk Bethlehem und in Amman (Jordanien). Außerdem unterhält sie vier Schulen und vier Bildungsprogramme mit Schülern und Studierenden christlicher und muslimischer Herkunft.

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: , Tel. 0711-229 363 270

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