Politik und Gesellschaft

Vortrag und Gespräch

Ausbeutung Made in Germany

Was sind die Folgekosten unseres Konsums?

MO 18.10.21, 19:00 – 20:30 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

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Konzerngewinne durch Hungerlöhne, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Welches sind die Folgekosten unseres Konsums? Was ist zu tun?

Egal, ob wir T-Shirts tragen, Kaffee trinken oder ein Smartphone nutzen, immer sind viele Menschen weltweit an deren Herstellung beteiligt – und dies häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen, wie Kinder- und Zwangsarbeit sowie Bezahlung von Hungerlöhnen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass globaler Handel und globale Lieferketten auch den Beschäftigten zugutekommen. Die ILO hat hierzu eine Vielzahl von Standards und Vorgaben entwickelt.

Eine wichtige Funktion kommt hierbei auch einem globalen Mindestlohn zu. Dieser kann die globalen Voraussetzungen für eine öko-soziale Entwicklungsperspektive in vielen Ländern der Welt und für hunderte Millionen Menschen schaffen. Und wir brauchen eine transparente und international gültige Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen, um die Macht der Konsumenten zum Durchbruch zu verhelfen. Hilft das auf Druck vieler Nichtregierungsorganisationen von der Bundesregierung beschlossene sog. Lieferkettengesetz wirklich weiter?

Welche Konzepte gibt es für einen gerechten weltweiten Handel. Wie ist das Lieferkettengesetz der Bundesregierung zu beurteilen? Welche Initiativen gibt es in der EU und in den Organisationen der UN? Und was können wir tun, um durch unseren Konsum die Durchsetzung der Menschenrechte zu erreichen?

KOOPERATION: Global Marshall Plan Initiative, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

MIT: Georgios Zervas, Publizist und Unternehmensberater, hat in vielen sozialen Projekten u. a. in Afrika und Indien gearbeitet, in 2007 wurde er mit dem »Vision Award« ausgezeichnet. Das Konzept für einen globalen Mindestlohn führt er in seinem Buch »Die 1 Dollar-Revolution« aus; Peter Spiegel, Zukunftsforscher, Initiator und Leiter WeQ-Institute

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: , Tel. 0711 / 2068-150

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