Theologie und Spiritualität

Vortrag

Beschneidung

Eine jüdische Tradition im Spannungsfeld von Selbstbehauptung und Fremdbestimmung

MO 20.06.22, 19:00 – 20:30 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

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Referent: Prof. Dr. Robert Jütte

In der Geschichte gab es Phasen, in denen die Beschneidung als »fortschrittlich« mit Blick auf eine Krankheitsvorbeugung gedeutet wurde. Mittlerweile gilt dieses religiöse Ritual nicht mehr als modern, ja im Gegenteil als primitiv und mit dem Grundgesetz nicht mehr vereinbar. In diesem Vortrag sollen Brüche und Kontinuitäten in der Beschneidungsdebatte herausgearbeitet werden. Dabei wird ein zeitlicher Bogen vom Urchristentum bis in die Gegenwart geschlagen.

Im Rahmen der Reihe: Jüdisches Leben in Deutschland.

KOOPERATION: Ev. Akademie Bad Boll, Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

REFERENT: Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Jütte, war über dreißig Jahre Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und hat intensiv zum Themenbereich »Juden und Medizin« geforscht und veröffentlicht.

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: , Tel. 0711 / 2068-150

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