Politik und Gesellschaft

Vortrag

Sommer 1941: Die Wehrmacht beim Judenmord

Anlässlich des Gedenkens an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren

MO 25.10.21, 19:30 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

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Im März 1941 nannte Hitler den »jüdischen Bolschewismus« als zukünftigen Gegner. Beim Einmarsch der Wehrmacht in die Sowjetunion am 22. Juni 1941 verfügten die Truppen über »Volkstumskarten«, in denen die Einwohnerzahlen der Dörfer und Städte am Marschweg, aber auch der Anteil der Juden und die Zahl der Synagogen angegeben waren. Dieses Wissen erlaubte es den Panzer- und Infanteriedivisionen, in den Städten die männlichen Juden auf die zentralen Plätze zu treiben, ihnen ihr Schicksal zu verkünden und dann 20 bis 70 Juden stellvertretend zu erschießen. Ab Juli/August 1941 übernahmen dann die SS-Einsatzgruppen die Aufgabe der Vernichtung aller Juden, auch der Frauen und Kinder.

KOOPERATION: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e. V., Förderverein Emanzipation und Frieden e. V., Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

REFERENT: Hannes Heer, Jg. 1941, hat nach dem Studium der Geschichte und Literatur in Freiburg und Bonn als Theaterdramaturg, Filmregisseur und Ausstellungsmacher gearbeitet. Er leitete u. a. die Ausstellungen »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944« und »Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden’ aus der Oper 1933 bis 1945«

Kostenbeitrag entfällt

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