Hospitalhof | Politik und Gesellschaft

Vortrag

Afrika — zwischen kolonialer Vergangenheit und Renaissance

MO 25.11.19, 18:00 – 20:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33 70174 Stuttgart

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Die koloniale Vergangenheit und dadurch entstandene asymmetrische Machtverhältnisse prägen die Beziehungen zwischen Afrika und Europa bis heute. Experten sagen dem diversen Kontinent einen starken Bevölkerungswachstum und in einigen Ländern einen wirtschaftlichen Aufschwung voraus u.a. durch Ressourcenreichtum für Technologien der Zukunft. Gleichzeitig sind die Gesellschaften nach wie vor geprägt von innenpolitischen Herausforderungen. In ihrem Vortrag gibt Obiageli »Oby« Katryn Ezekwesili einen Einblick in die internationale Afrikapolitik, Bildungszusammenarbeit und Postkolonialismus.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
KOOPERATION: ifa (Institut für Auslandbeziehungen), Robert-Bosch Stiftung, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof.
ANMELDUNG unter:

MIT: Obiageli »Oby« Katryn Ezekwesili ist ehemalige Präsidentschaftskandidatin Nigerias bei den Wahlen im Jahr 2019, Expertin für Wirtschaftspolitik und Senior Economic Advisor bei der Africa Economic Development Policy Initiative (AEDPI) und Mitbegründerin der #BringBackOurGirls Bewegung sowie der #RedCardMovement in Nigeria. Sie war Vizepräsidentin der Weltbank (Region Afrika) sowie ehemalige Bildungsministerin, Ministerin für feste Mineralien, Vorsitzende der Budget Monitoring and Price Intelligence Unit sowie ehemalige Vorsitzende der Nigerian Extractive Industry Transparency Initiative (NEITI). Sie ist ebenfalls Gründungsdirektorin von Transparency International. 2016 verlieh ihr die University of Essex Business School die Ehrendoktorwürde der Wirtschaft als Anerkennung für ihre Rolle bei der Förderung wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit in afrikanischen Ländern. Darüber hinaus wurde sie vom Time Magazine als eine der 100 einflussreichsten Personen und von der New York Times als eine der 25 bedeutendsten Frauen anerkannt. 2018 wurde sie für den Friedensnobelpreis nominiert.

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: dialogundforschung@ifa.de

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