Politik und Gesellschaft

Vortrag und Gespräch

Eberhard im Bart, die Gründung der Universität Tübingen und die Juden

DI 29.03.22, 19:00 – 20:30 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

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In Tübingen wird derzeit diskutiert, ob der Name »Eberhard Karls Universität« noch zeitgemäß ist. Der Vortrag befasst sich mit einem der beiden Namengeber, Graf Eberhard V. von Württemberg (als Herzog von Württemberg Eberhard I.), genannt »Eberhard im Bart«, der 1477 die Universität gegründet und in diesem Zusammenhang eine Ausweisung der Juden aus der Stadt verfügt hat. Wichtigste Aspekte werden die Universitätsgründung selbst sein sowie die Motive des Gründers – auch die seiner Mutter Mechthild von der Pfalz, die einen erheblichen Anteil an der Gründung hatte. Thematisiert werden aber auch das Bild, das man sich in den folgenden Jahrhunderten in Württemberg von Eberhard im Bart machte und nicht zuletzt die Frage, wie Eberhards Verhältnis zu den Juden zu bewerten ist.

Im Rahmen der Reihe: Jüdisches Leben heute. Aktuelle Fragen und Debatten.

KOOPERATION: Ev. Akademie Bad Boll, Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

REFERENTIN: Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Direktorin des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen und aktuell Vorsitzende einer vom Senat der Universität beauftragten Kommission zur Überprüfung des Namens der Universität.

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: , Tel. 0711 / 2068-150

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