Hospitalhof | Politik und Gesellschaft

OnlineVortrag

Antisemitismus in Zeiten von COVID-19

Sekundärauswertung der Leipziger Autoritarismus Studie für Baden-Württemberg

MI 02.06.21, 18:00 – 19:30 Uhr
online

REFERENTIN: Carolin-Theresa Ziemer

Antisemitismus ist nicht nur eine beständige Herausforderung für die demokratische Gesellschaft – Krisen wie die andauernde COVID-19 Pandemie können als Brandbeschleuniger von menschenfeindlichen Ressentiments wirken. Kriminalstatistiken und Meldestellen für Betroffene antisemitischer Gewalt weisen bereits seit mehreren Jahren infolge einen starken Anstieg antisemitischer Vorfälle in Deutschland nach. Umso dringlicher ist die kontinuierliche Erfassung der Verbreitung des antisemitischen Ressentiments in seiner vielgestaltigen Form. Die Leipziger Autoritarismus Studie erhebt seit 2002 verschiedene Dimensionen antisemitischer Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. Neben tradiertem Antisemitismus werden auch neuere Formen wie Israelbezogener Antisemitismus dokumentiert. In Zeiten von virulenten Falschinformationen und Verschwörungsglauben im Kontext der COVID-19 Pandemie wird ein besonderes Augenmerk auf die Rolle von (antisemitischen) Verschwörungserzählungen als Scharnier zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Milieus gelegt. Die Studienergebnisse des Jahres 2020 werden mit einem regionalen Fokus auf Baden-Württemberg vorgestellt.

DIE VERANSTALTUNG FINDET ONLINE STATT: Sie benötigen zur Teilnahme einen Computer oder Laptop mit Internetzugang sowie ggfs. Kamera und Mikrofon. Den Zugangslink erhalten Sie 1-3 Tage vor der Veranstaltung zugesandt.

KOOPERATION: Landeszentrale für Polit. Bildung; Pfarramt für das jüdisch-christliche Gespräch der Ev. Landeskirche in Württemberg; Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen der Ev. Landeskirche in Württemberg; Ev. Akademie Bad Boll; Evang. Bildungszentrum Hospitalhof

REFERENTIN: Carolin-Theresa Ziemer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Social Media und Netzöffentlichkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie ist Mitglied im Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Uni Leipzig.

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: info@hospitalhof.de

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