Kunst und Kultur

Gesprächskonzert

Lieder und Klaviermusik jüdischer und israelischer Komponistinnen und Komponisten

MI 08.11.23, 19:30 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Noam Sivan © Sarit Uziely
Prof. Dr. Anat Feinberg © privat

An diesem Abend sind Werke jüdischer und israelischer Komponist:innen zu hören. Neben Liedern bekannter jüdischer Komponist:innen wie z. B. Giacomo Meyerbeer in deutscher, englischer und französischer Sprache werden auch hebräische Lieder und Kompositionen zu Gehör gebracht. Ausführende sind Studierende der Stuttgarter Musikhochschule unter der Leitung von Prof. Ulrike Sonntag und Prof. Noam Sivan. Zudem wird Prof. Dr. Anat Feinberg anlässlich des 100. Jahrestags der Gründung der hebräischen Oper (1923) in der damals jungen Stadt Tel Aviv an die Geschichte dieses Opernhauses erinnern.
Das Konzert am 8. November beginnt mit Vertonungen von Texten sind von Heinrich Heines und Joseph Naudets von Giacomo Meyerbeer, gesungen und gespielt von der Sopranistin Emanuelle Chimento und Pianistin Maya Hartman. Außerdem bringen sie zwei Lieder von Noam Sivan aus dessen Werk „In the Mountains of Jerusalem“ mit. „4 songs by P. B. Shelley for Voice and piano“ von Rosy Geiger-Kullmann (1886
– 1964) haben die Sopranistin Danielle Barash und der Pianist Elisha Kravitz ausgewählt, außerdem von Marc Lavry (1903-1967) Shechora ani (Ich bin schwarz) mit einem Text aus „Das Lied der Lieder“. Tzvi Avni, geboren 1927, gilt als einer der wichtigsten israelischen Komponisten. Von ihm bringt das Duo „3 Lieder aus ,Das Lieder der Lieder‘“ mit. Vom israelischen Komponisten Paul Ben-Haim
haben sie den ersten Satz aus
dessen Werk Bein Hadassim (Myrtenblüten von Eden) gewählt. Ben-Haim wurde am 5. Juli 1897 als Paul Frankenburger in München geboren und war von 1924 bis 1931 Kapellmeister in Augsburg. 1933 emigrierte er aus Deutschland und lebte dann
als Komponist und Dirigent in Tel Aviv. In Palästina nannte er sich dann Paul Ben-Chaim. Zu seinen Schülern zählte unter anderem Tzvi Avni.

Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen

MIT: Prof. Ulrike Sonntag, Prof. Noam Sivan und Studierenden der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart; Prof. Dr. Anat Feinberg, ehem. Professorin für Hebräische und Jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg

KOOPERATION: Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, forum jüdische bildung und kultur e. V., Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart