Politik und Gesellschaft

Vortrag

Eine Vergangenheit, die nicht vergeht

Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma

MO 16.05.22, 19:00 – 20:30 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Deportation von Sinti und Roma vom Hohenasperg, Mai 1940 © Quelle: Bundesarchiv

Viele Jahrzehnte lang wurde der Völkermord an den Sinti und Roma weder anerkannt noch aufgearbeitet. Dieses Menschheitsverbrechen begann in den Städten und Gemeinden auch Baden-Württembergs und führte zum tausendfachen Mord in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Die Nichtbestrafung der Täter und Täterinnen sowie das Beschweigen der Verbrechen haben bis heute Spuren hinterlassen.

Buchhinweis:
Dr. Karola Fings, Sinti und Roma. Geschichte einer Minderheit, München, 2019; zus. mit Sybille Steinbacher (Hg.), Sinti und Roma. Der Völkermord in historischer und gesellschaftspolitischer Perspektive, Göttingen 2021

KOOPERATION: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e. V., Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

REFERENTIN: Dr. Karola Fings. Sie ist Historikerin und leitet an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg das Projekt »Enzyklopädie des NS-Völkermordes an Sinti und Roma«.

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: , Tel. 0711 / 2068-150

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