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Zeitzeuginnengespräch

»Wie es war und was bleibt«

Begleitveranstaltung zur Ausstellung: Der Dunkle Ort – Das Frauengefängnis Hoheneck. 25 Geschichten gegen das Vergessen.

DO 17.11.16
Gemeindezentrum der Evang. Friedenskirche, Paul-Heim-Saal, Schubartstr. 14, 70190 Stuttgart

Konstanze Helber versucht 1977 allein in den Westen zu fliehen, aus Liebe zu einem Baden-Württemberger, ihrem späteren Mann. Auf einen vergeblichen Fluchtversuch folgen 27 Monate Haft in Hoheneck. Monate, in denen sich (Über)leben in überfüllten Zellen, zusammengepfercht mit Mörderinnen, mit Isolationshaft und Zwangsarbeit abwechseln. Wie übersteht man so eine Zeit und wie gelingt danach ein Leben in Freiheit?

Begleitveranstaltung zur Ausstellung: Der Dunkle Ort – Das Frauengefängnis Hoheneck

Es war ein dunkler Ort, das Frauenzuchthaus Hoheneck – eine Festung mit hohen Mauern, Stacheldraht und Elektrozäunen. Hier sperrte die DDR Flüchtlinge und Regimekritikerinnen ein. Das Gefängnis Bautzen wurde zum Synonym für die düstere Seite der DDR, Hoheneck aber kennt kaum jemand. Dabei gehörten auch hier Isolationshaft, Misshandlungen, Zwangsarbeit und überfüllte Zellen zum Alltag. Die Ausstellung »Der Dunkle Ort – Das Frauengefängnis Hoheneck« porträtiert 25 Frauen, die zwischen 1950 und 1989 als politische Gefangene inhaftiert waren. Ihre traumatischen Erlebnisse in Hoheneck sind Geschichten gegen das Vergessen eines dunklen, noch jungen Kapitels deutscher Geschichte.

KOOPERATION von Evang. Kreisbildungswerk Stuttgart, Evang. Friedensgemeinde Stuttgart, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e. V., Stuttgarter Plattform Menschenrechte und Süddeutscher Freundeskreis Hoheneckerinnen

MIT : Konstanze Helber, Rottenburg, Süddeutscher Freundeskreis ehem. Hoheneckerinnen und ehem. politischer Häftling des Frauengefängnisses Hoheneck

Weitere Informationen: www.friedenskirche-stuttgart.de

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: Friedensgemeinde, Tel. Gemeindebüro 0711 / 267 559