Politik und Gesellschaft

Podiumsdiskussion

Lilian Thuram: Das weiße Denken

Ein Abend über Rassismus und Sport

DI 23.04.24, 19:00 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Lilian Thuram © Conseil de l’Europe

Der frühere französische Fußballstar und Rekordnationalspieler Lilian Thuram engagiert sich seit langem in der antirassistischen Bildungsarbeit. Anschaulich beschreibt er, wie die europäischen Gesellschaften die Kategorien schwarz und „weiß“ erfunden haben, um Kolonialismus, Versklavung und Ausbeutung zu rechtfertigen. Bis heute zementiert das „weiße“ Denken Herrschaftsverhältnisse und Ungleichheit in der ganzen Welt. In vielen Beispielen, auch aus seiner persönlichen Erfahrung, zeigt Thuram, wie diese Deutungsmuster funktionieren und wie sie allgemeingültig werden konnten: „Man wird nicht ‚weiß’ geboren, man wird dazu gemacht.“

Lilian Thuram, Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000, beendete im Jahr 2008 seine sportliche Karriere und gründete die Stiftung „Éducation contre le racisme, pour l’égalité“. Er kommt ins Gespräch u. a. mit Studierenden der Akademie für bildende Kunst Stuttgart und der Universität Stuttgart.

Der Abend findet in deutscher und französischer Sprache statt. Übersetzung (simultan): Isabel Lienenkämper und Caroline Behrendt. Bei Anmeldung nach dem 8. April kann die Ausgabe von Kopfhörern für die Simultan-Dolmetschung nicht mehr garantiert werden.

Mit Grußworten der Kultusministerin Theresa Schopper und des französischen Generalkonsuls in Baden-Württemberg und Leiter des Institut français Stuttgart Gaël de Maisonneuve.

Im Rahmen des Projekts “Deutsch-französischer Sportsommer 2024” der Französischen Botschaft in Deutschland

Mit finanzieller Unterstützung des Staatsministeriums Baden-Württemberg.

MIT: Lilian Thuram, ehemaliger Profifußballer und französischer Rekordnationalspieler
MODERATION: Breschkai Ferhad (Abt. Kommunikation DFB)

KOOPERATION: Institut français Stuttgart, Stadtjugendring Stuttgart e. V., Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart.

Kostenbeitrag entfällt