Hospitalhof | Politik und Gesellschaft

Lesung und Gespräch

Wessen Erinnerung zählt?

Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute

MI 25.03.20, 19:30 – 21:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Als das Deutsche Reich den Vertrag von Versailles unterzeichnete, gingen die überseeischen Kolonien an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs über. Lange vergessen, kehrt die Kolonialperiode in Ländern wie Namibia, Kamerun oder Ruanda in den letzten Jahren in die Erinnerung zurück. Was bedeutet dieses Wiederauftauchen für die Bundesrepublik? Die neue Erinnerungskultur hat gravierende Auswirkungen für das Selbstverständnis eines Landes, dessen Bevölkerung immer diverser wird. Der lange Schatten der deutschen »Kulturmission« findet sich heute etwa im Umgang mit der »Schuldenkrise«, mit Migration und Flucht und im alltäglichen Rassismus.

Das Erbe des Kolonialismus und die heutigen Beziehungen zu Afrika. KOOPERATION: Literaturhaus Stuttgart, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Akademie Schloss Solitude und Institut français Stuttgart. Im Rahmen der Stuttgarter Wochen gegen Rassismus.

MIT: Mark Terkessidis, Migrations- und Rassismusforscher

Weitere Infos: https://www.literaturhaus-stuttgart.de

Kostenbeitrag: 10,00 € / 8,00 € / 5,00 €. Karten unter: www.literaturhaus-stuttgart.de

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