Politik und Gesellschaft

Vortrag und Diskussion

Wie antisemitisch war die 68er-Bewegung?

DO 29.09.22, 19:30 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33 70174 Stuttgart

Wolfgang Kraushaar © Wolfgang Kraushaar

Wolfgang Kraushaar schlägt in seinem Vortrag den Bogen von den israelfeindlichen Reaktionen auf den Sechstagekrieg im Juni 1967 über eine Serie von Bomben- und Brandanschlägen auf jüdische und israelische Einrichtungen bis hin zu der im Sommer 1976 im Zuge einer Flugzeugentführung erfolgten Selektion zwischen jüdischen und nichtjüdischen Geiseln durch einen bundesdeutschen Helfer palästinensischer Terroristen, einen Frankfurter Soziologiestudenten. Der vor nunmehr 50 Jahren von Palästinensern in München verübte Überfall auf die israelische Olympiamannschaft bietet einen besonderen Anlass, um über die immer noch in einer doppelbödigen Israel-Kritik lauernden Gefahren nachzudenken.

KOOPERATION: Fritz-Erler-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart e. V., Förderverein Emanzipation und Frieden e. V., Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart.

REFERENT: Dr. Wolfgang Kraushaar ist Politikwissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Bekannt wurde er als Chronist der 1968er-Bewegung, zu der er zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. MODERATION: Laura Hammel ist Politikwissenschaftlerin und forscht seit mehreren Jahren zu Verschwörungstheorien. Sie promoviert derzeit an der Universität Tübingen zu Verschwörungstheorien in rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen.

Kostenbeitrag entfällt

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