Den Blick aufs Leben offenhalten

© Ulrike Kammerer

Ende Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht ein neues Grundrecht konstituiert: das Grundrecht auf assistierten Suizid, der – als Akt autonomer Selbstbestimmung über das eigene Lebensende – keiner weiteren Begründung und Rechtfertigung bedarf. Bisher war das Recht auf Suizid ein Abwehrrecht auf Schutz vor unerträglichen Qualen am Lebensende. Zugleich hat das Gericht den Gesetzgeber aufgefordert, durch ein legislatives Schutzkonzept Suizide nicht zur Normalität werden zu lassen. Wie soll das gehen? Und was sind die Konsequenzen, zumal für die Kirchen? In vier Veranstaltungen werden unterschiedliche Aspekte des Themas entfaltet.

Den Blick aufs Leben offenhalten

09 | 21
FR
17.09.
19:00 Uhr

»Dem Himmel zu nah«

Suizid.ZurückBleiben.WeiterL(i)eben.

Annina Furrer, Diana Hörger

DO
23.09.
19:30 Uhr

»Sich den Tod geben«

Suizid als letzte Emanzipation?

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils

DI
28.09.
19:00 Uhr

Sterben oder das »Projekt Lebensende«

Perspektiven einer Ethik der Sorge

Manfred Baumann

10 | 21
MO
25.10.
14:00 Uhr

»Das sollte ich wissen«: Grundlegendes zur Thematik Assistierter Suizid

Ev. Akademie Bad Boll Dr. Dietmar Merz, Pfarrerin Claudia Krüger, Pfarrerin Monika Renninger

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