Wege und Reisen
Exkursion
Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte Tübingens
mit Fachgespräch »Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart«
FR 23.07.27, 14:00 – 17:30 Uhr
Treffpunkt: Tübingen
Bei einem Rundgang mit der Geschichtswerkstatt Tübingen lernen wir die jüdische Geschichte der Stadt kennen. Diese beginnt bereits im Mittelalter, im 15. Jahrhundert wurden die Jüdinnen und Juden allerdings aus Tübingen vertrieben. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts war ihnen eine Ansiedelung wieder erlaubt und 1882 gründete sich eine neue jüdische Gemeinde. Sie existierte bis 1939. Die Jüdinnen und Juden setzten wichtige Impulse in der Universitätsstadt. Zugleich wuchs vor 1933 der Antisemitismus. Die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik bedeutete das Ende jüdischen Lebens in Tübingen. Den Spuren dieser Geschichte folgen wir, auch entlang von Stationen des 2016 eingeweihten »Geschichtspfads zum Nationalsozialismus«, und erhalten dabei vertiefte Einblicke in die Lebenswege der jüdischen Tübinger:innen.
Während des Rundgangs sind längere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Im Anschluss an den Rundgang haben Sie Gelegenheit, ein Fachgespräch über zentrale Aspekte des Antisemitismus damals und heute zu führen.
Im Rahmen der Landeskooperation »Mittendrin – Jüdisches Leben im Südwesten«
Im Rahmen der Reihe »Im Gedenken unterwegs: Orte jüdischen Lebens«
MIT: Dr. Martin Ulmer, Historiker und Kulturwissenschaftler, Geschäftsführer Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V., Vorstand Geschichtswerkstatt Tübingen e. V.; Jessica Reichert, wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin Geschichtswerkstatt Tübingen e. V.
KOOPERATION: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
Kostenbeitrag entfällt
Kontakt: , Tel. 0711 / 20 68-150
Anmeldung: Landeszentrale für politische Bildung