Hospitalhof Stuttgart | Evangelisches Bildungszentrum

Themenreihen

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»Inklusion«

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde 2006 verabschiedet. Sie beinhaltet – neben der Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte auch für behinderte Menschen – eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmte Regelungen. Was hat sich in den zurückliegenden zehn Jahren daraufhin verändert?
In einer gemeinsamen Reihe des Evang. Bildungszentrums Hospitalhof und des Kath. Bildungswerks Stuttgart kommen sehr unterschiedliche Aspekte der großen gesellschaftlichen Debatte zum Thema »Inklusion« zur Sprache. Wir stellen Menschen vor, die sich persönlich mit dem Thema auseinandersetzen. Wir diskutieren politische, pädagogische, theologische und ethische Fragen. Wir zeigen, wie sich Menschen mit und ohne Behinderung diesen Herausforderungen stellen.
Wir danken dem Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e. V., dem bhz Stuttgart e. V., dem Aktionsplan »Inklusion leben« der Evang. Landeskirche und ihrer Diakonie und der Evang. Gesellschaft Stuttgart für die Kooperation sowie der Lechler-Stiftung für die Unterstützung dieser Veranstaltungsreihe.

LESUNG UND GESPRÄCH
Dein bestes Leben – Vom Mut, über sich hinauszuwachsen und Unmögliches möglich zu machen
▶▶Mo 19.09.16, 19:00 – 21:00 Uhr, Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart
Er nutzt einen Hightech-Rollstuhl, fährt selbst Auto, studiert Wirtschaft, arbeitet in Unternehmen und hält Vorträge. Er ist ohne Arme und Beine geboren. Mit ein bisschen Hilfe ist Vieles möglich, lautet seine Botschaft.

SALONGESPRÄCH
»No risk no fun« – Gespräch mit Anja Wicker, Goldmedaillengewinnerin
▶▶Mo 26.09.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Die Stuttgarterin Anja Wicker ist querschnittsgelähmt, aber sie startet mit Olympia-Qualifikation beim Ski-Langlauf und Biathlon im Winter, im Sommer bei Handbike-Rennen. Bei den Winter-Paralympics 2014 holte sie Gold und Silber. Kurz vor der intensiven Trainingsphase im Herbst kommt sie in den Hospitalhof, um mit uns über Sport, Inklusion, Olympiade und das ganz normale Leben zu sprechen

FACHTAG
»Endlich mal ein ernstes Thema« – Historisch-politische Bildungsangebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten
▶▶Fr 07.10.16, 14:00 – 19:30 Uhr
Der Fachtag stellt das Projekt »barrierefreie Gedenkstätte« der Gedenkstätte Grafeneck vor: Wie kann Geschichtsbewusstsein und historisches Lernen bei Menschen mit geistigen Behinderungen/Lernschwierigkeiten gefördert werden? Welche kognitiven und emotionalen Herausforderungen stellen sich beim Besuch einer Gedenkstätte? Welche methodischen Möglichkeiten jenseits von Sprache bieten sich an?

VORTRAG
Behindert oder verhindert? – Thesen zur Inklusionsdebatte
▶▶Do 20.10.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Welche Argumente für oder gegen Inklusion gibt es? Was sind die soziologischen Hintergründe? Wie sind die Ziele der Inklusionspolitik aus den Erfahrungen eines spät erblindeten Menschen zu bewerten?

FILM UND GESPRÄCH
Mit ganzer Kraft – Kino »all inclusive«
▶▶Sa 12.11.16, 19:00 – 21:30 Uhr, Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart
Der auf einen Rollstuhl angewiesene 17-jährige Julien setzt sich in den Kopf, mit seinem Vater am Ironman-Rennen teilzunehmen. Gegen alle Widerstände erhält das ungleiche Team die Starterlaubnis. Während des Wettbewerbs erobern sie die Herzen des Publikums, und abseits der Strecke wächst auch die zuvor zerstrittene Familie des unbeirrbar optimistischen Jungen wieder zusammen. (Frankreich 2013, 90 Minuten)

KONZERT
Die furchtlosen Stadtmusikanten – gemeinsam sind sie stark
Familienkonzert des SWR beim Stuttgarter Musikfest für Kinder
▶▶So 04.12.16, 15:00 – 16:00 Uhr
Das SWR-Vokalensemble unter der Leitung von Klaas Stok und der Erzähler Malte Askona präsentieren eine musikalische Erzählung von Henrik Albrecht. Die Kinderbuchautorin Susanne Oswald hat aus dem Grimm’schen Märchen eine leichtfüßige neue Stadtmusikanten-Variante gemacht, in dem ein x-beiniger Esel, eine wegen ihres roten Fells gehänselte Katze, ein stotternder Hund und ein hyperaktiver ADHS-Hahn sich zusammentun und erleben: Gemeinsam sind sie stark.

VORTRAG
Inklusion-Integration-Exklusion – Zur Situation von Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen
▶▶Fr 20.01.17, 19:00 – 21:00 Uhr, Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (2006) gilt als Motor für die Inklusion. Inklusion steht für einen Perspektivenwechsel, der Menschen mit Behinderung und ihre Belange einbezieht. Was bedeutet das für Menschen, die nicht für sich selbst sprechen können?

FILM UND GESPRÄCH
»Die Menschenliebe« – Ein Film von Michael Haslberger
▶▶Mo 23.01.17, 19:00 – 21:00 Uhr
»Ich will eine Frau!« brüllt der behinderte Onkel in Fellinis »Amarcord« von seinem Baum in die Welt hinaus. Das Echo dieses Schreis hallt laut in »Die Menschenliebe« (Deutschland, 2014, 100 Min) nach: Noch immer haben Menschen mit Behinderung kaum die Möglichkeit, ihre Sexualität selbstbestimmt zu leben.

VORTRAG UND GESPRÄCH
Medizinisch geprüft? – Leben mit einem Kind mit Behinderung
▶▶Fr 10.02.17, 19:00 – 21:00 Uhr, Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart
Auch in Stuttgart gab es NS-Medizinverbrechen an Kindern und Jugendlichen. Dazu hat Dr. Karl-Horst Marquart eine sorgfältig recherchierte und faktenreiche Arbeit vorgelegt. Aus der Geschichte lernen heißt: Welche Fragestellungen müssen heute entwickelt werden, um die Rolle der Medizin in ethischen Debatten zum Thema Behinderung zu beleuchten und auf ihre Konsequenzen hin zu befragen? Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen braucht es?

VORTRAG UND GESPRÄCH
Inklusion in der Schule – Stand und Perspektiven
▶▶Mo 20.02.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Wie erleben Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen die Inklusionsbemühungen der Schule? Welche Interessen bringen Eltern ein? Welche Chancen und Grenzen sehen Lehrer/innen? Impulsvortrag zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Kontext von Schule, anschließend Podiumsgespräch.

Schuld. Fragen

Menschen machen Fehler, bleiben hinter Anforderungen zurück, scheitern. Menschen handeln auch bewusst schlecht: Sie verletzen, sind gewalttätig, missgünstig und boshaft. Die Frage nach der Schuld ist unbequem. Sie zwingt dazu, sich der Verantwortung für das eigene Verhalten zu stellen. Sie rührt an das Bild vom Menschen. Sie wirft die Frage nach Gott und Gottes Allmacht auf.
In der vom Kath. Bildungswerk und Evang. Bildungszentrum Hospitalhof gemeinsam konzipierten Reihe »Schuld. Fragen« nähern wir uns einem komplexen Phänomen aus verschiedenen Perspektiven:

Sünde – Sühne – Opfer. Theologische Annäherungen an unverständlich gewordene Begriffe
▶▶Di 20.09.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Lauter Vorbehalte: Als Sünder will keiner bezeichnet werden. Niemand will Opfer bringen oder ein Opfer sein. Kann Schuld wirklich gesühnt werden? Schwierige Worte. Was steckt dahinter?

Mein Überleben – Über mein Leben. Der Ankläger im Eichmann-Prozess erzählt
▶▶Mi 21.09.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Der Eichmann-Ankläger zieht Bilanz und gibt Einblicke in sein bewegtes Leben: Kindheit und Schulzeit in Berlin, Flucht vor der Shoa. Heute ist es seine Lebensaufgabe, die heranwachsenden Generationen über die Schrecken der NS-Zeit zu informieren.

Schuld und Sühne … aus strafrechtlicher Sicht
▶▶Fr 04.11.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Lässt sich Schuld sühnen, oder: Welchen Preis hat ein Menschenleben? Über Aufgabe, Sinn und Grenzen staatlichen Strafens.

Die Darstellung der sieben Todsünden in der Kunst. Von illustrierten Handschriften bis zu zeitgenössischen Fotografien
▶▶Di 15.11.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Das Thema lässt sich in der Kunst bis in das 11. Jahrhundert zurück verfolgen. Es zeigt sich in Allegorien, biblischen Exempla oder Genreszenen bis zur Gegenwart.

Das Böse – Podiumsgespräch
▶▶Mi 11.01.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Gibt es das Böse? Alles anerzogen, so die einen. Ein Trieb im Menschen, so andere. Ist das Böse menschlich? Wo bleibt da Gott? Böse Gedanken ziehen böse Taten nach sich. Das hat Folgen, die nicht mehr aus der Welt zu schaffen sind. Deshalb braucht es ein – menschliches? göttliches? – Gericht. Darüber diskutieren ein Krimi-Schriftsteller, ein Theologe und ein Therapeut.

»Ecce Homo« – Siehe, der Mensch. Sünde und Erlösung
▶▶Mi 15.02.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Ausgehend von zentralen biblischen Texten diskutieren eine Bibelwissenschaftlerin und ein Pfarrer der Christengemeinschaft über eine der wesentlichen Fragen der Theologie: den Gedanken von der Erlösung des Menschen angesichts von Sünde und Schuld.

Schuld und Scham – Vom Umgang mit bedrängenden Gefühlen
▶▶Sa 18.02.17, 10:00 – 16:00 Uhr
Ein Fortbildungstag für alle, die sich Zeit nehmen wollen, sich mit bedrängenden und belastenden Gefühlen in Beziehungen auseinanderzusetzen.

Angekommen? Zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland

Wie können Menschen, die nach ihrer Flucht bei uns angekommen sind, hier Fuß fassen und eine Perspektive für die Zukunft entwickeln? Was hilft denen, die sie dabei begleiten? Klärungen im Blick auf gesellschaftspolitische Konzepte sind dringend geboten, am besten in gemeinsamen Überlegungen verschiedener sozialer und politischer Verbände. Ebenso notwendig sind inter-religiöse und interkonfessionelle Gespräche, um die religiöse und kulturelle Identität der Geflüchteten besser zu verstehen. Und es braucht eine kritische Analyse der globalen Zusammenhänge und der konkreten politischen Situation in den Herkunftsländern. Es ist die gemeinsame Aufgabe von Politik, Sozialverbänden und den Kirchen, denjenigen, die bei uns ankommen, einen Platz in unserer Gesellschaft zu geben.

Entängstigt euch! Die Flüchtlinge und das christliche Abendland
▶▶Di 27.09.16, 19:00 – 21:00 Uhr
In dieser Zeit braucht es ein hohes Maß an belastbarer Solidarität, um der Entsolidarisierung durch Angst entgegenzutreten. Es braucht eine Kultur der Begegnung sowie eine breite politische und interreligiöse Bildung, in der Gesinnung und Verantwortung einander befruchten.

Was glaubst du? Flüchtlinge und ihre religiöse Identität
Fachtag für ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe
▶▶Sa 22.10.16, 09:30 – 15:30 Uhr
Flüchtlinge bringen ihre Lebensgeschichten mit. Zu diesen gehört auch ihre religiöse Prägung: Womit sind sie aufgewachsen? Was ist ihnen wichtig? Womit sind sie konfrontiert, wenn sie nun in Deutschland leben? Können sie weiterhin ihre religiöse Identität als Quelle ihrer Kraft leben? Neben Informationen und Impulsen durch Expertinnen und Experten wird Gelegenheit sein, sich in Gesprächsrunden mit Gästen aus Flüchtlingsunterkünften auszutauschen.

Verzerrte Sichtweisen – Syrer in Deutschland. Von Ängsten, Missverständnissen und einem veränderten Land
▶▶Mo 24.10.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Syrien hat sich zum Schlachtfeld regionaler und internationaler Interessen entwickelt. Die Menschen vor Ort werden im Stich gelassen – politisch, militärisch und humanitär. Hunderttausende suchen Schutz in Deutschland. Was erwarten wir von den Syrern – und was erhoffen sie sich von uns? Was macht uns Angst und was muss getan werden, damit aus der syrischen Katastrophe nicht eine deutsche wird?

Flüchtlinge – wie sie Deutschland verändern
▶▶Di 08.11.16, 11:00 – 13:00 Uhr
Seit Jahrzehnten setzt sich Rita Süssmuth für ein weltoffenes Einwanderungsland Deutschland und für die Belange von Migrantinnen und Migranten ein. Was bedeuten die zahlreichen zu uns kommenden Menschen für das Bildungssystem, den Arbeitsmarkt, das Miteinander der Religionen oder den demografischen Wandel?

Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit. Wenn Christen und Muslime aus ihrem Glauben heraus handeln
▶▶Mo 14.11.16, 19:30 – 21:30 Uhr
Wie können Christen und Muslime gemeinsam einen Beitrag leisten zur Linderung von Flüchtlingsnot, zur Überwindung von Ungerechtigkeit und Krieg, Unbarmherzigkeit und Gewalt? Das dazu entstandene und eben veröffentlichte »Gemeinsame Wort« wird von christlichen und muslimischen Beteiligten vorgestellt.

Wer den Wind sät – Was westliche Politik im Orient anrichtet
▶▶Fr 25.11.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und zeigt ihre desaströsen Folgen für die aktuelle politische Lage. Wie kann eine konstruktive Politik in der Region aussehen? Wie ist das Erstarken radikaler islamistischer Strömungen zu bekämpfen?

Wer überlebt? Bildung entscheidet über die Zukunft der Menschheit
▶▶Do 01.12.16, 19:00 – 21:00 Uhr
Nicht Klima, nicht Rohstoffe, sondern Bildung ist der Schlüsselfaktor für das Überleben der Menschheit. Die Konfliktlinie des 21. Jahrhunderts verläuft zwischen den Gebildeten und den Ungebildeten.

Gemeinsam im Wert-All. Gesellschaft in Vielfalt weiterentwickeln
▶▶Fr 10.02.17, 09:30 – 17:00 Uhr
In einer immer komplexer werdenden Gesellschaft stellt sich die dringende Frage nach Integration und Zusammenleben. Die große Zahl ankommender Flüchtlinge und Vertriebener fordert Zivilgesellschaft und politisch Verantwortliche heraus, Stellung zu beziehen und eine sich verändernde Gesellschaft mit zu gestalten. Eine Dialogveranstaltung, die zur Reflexion und Selbstvergewisserung eigener Haltungen und Werte anregt, gemeinsame Perspektiven entwickelt und konkrete Empfehlungen formuliert.

»Black History Month«

Im Februar wird in den USA und in zahlreichen anderen Ländern alljährlich der »Black History Month« mit verschiedenen Veranstaltungen zu Schwarzer Kultur und Geschichte gefeiert. In drei Veranstaltungen widmen wir uns verschiedender Facetten der Geschichte der schwarzen Bevölkerung und ihrer Folgen für die Entwicklung der USA.

KOOPERATION: Deutsch-Amerikanischen Zentrum James-F.-Byrnes-Institut e. V. Stuttgart, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof

Vortrag
From Bondage to Freedom?
Geschichte(n) der Sklaverei in Nordamerika
▶▶Di 07.02.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die »original sin« der Vereinigten Staaten (Barack Obama) ist die Geschichte des trans-atlantischen Sklavenhandels und der Sklaverei in Nordamerika. Das hat weitreichende Auswirkungen bis in die heutige Zeit.
REFERENTIN: Dr. Katharina Gerund, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Vortrag
Rassismus passé?
Die USA nach der Präsidentschaft Barack Obamas
▶▶Di 14.02.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Inwieweit hat sich die Lage durch die Präsidentschaft des ersten afroamerikanischen Amtsinhabers in den USA verändert? Ist Diskriminierung unter Obama zu einem Fremdwort geworden? Der Vortrag bilanziert.
REFERENTIN: Prof. Dr. Greta Olson, Institut für Anglistik, Justus-Liebig-Universität Gießen und Fellow am Käte Hamburger Kolleg »Recht als Kultur«, Bonn KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Film und Gespräch
»Selma«
Spielfilm, USA, 2014 (130 Min)
▶▶Di 21.02.17, 19:00 – 22:00 Uhr?
Ein Film, der die historischen Ereignisse um den Bloody Sunday aus dem Jahr 1965 aufgreift, als die amerikanische Bürgerrechtsbewegung für das Wahlrecht auch für Afroamerikaner eintrat.
MIT: Dr. Andreas Etges, Amerika-Institut, Ludwig-Maximilians-Universität München
KOSTENBEITRAG entfällt

Bundestagswahl 2017 - Demokratie in der Krise?

Die Parteienlandschaft vor der Bundestagswahl 2017 stellt sich deutlich anders dar als noch vor der letzten Wahl. Die in einer großen Koalition regierenden Volksparteien haben an Popularität verloren. Nach neueren Umfragen liegen viele Parteien nun nahe beieinander. Ein spannender Wahlkampf hat begonnen.
Wird er durch Themen oder Personen entschieden? Welche Rolle spielen soziale Medien dabei? Und welche Konstellationen sind in einer veränderten Parteienlandschaft denkbar?

KOOPERATION: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg,
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung, Evang. Bildungszentrum
Hospitalhof
ANMELDUNG: Bei Gruppen ab 5 Personen bitten wir um
Anmeldung an info@hospitalhof.de
KOSTENBEITRAG entfällt

Vortrag
Wahlkämpfe: Personen, Programme und Kommunikation
Was entscheidet die Bundestagswahl 2017?
▶▶Di 21.02.17, 16:00 – 18:00 Uhr
Die Wirkung der Medien bei Wahlkämpfen wird kontrovers eingeschätzt.
Der Vortrag zeigt die unterschiedlichen Positionen, analysiert die Art und Weise der massenmedialen Berichterstattung bei Bundestagswahlkämpfen und diskutiert den Einfluss der Medien auf das Wahlverhalten.
REFERENT: Prof. Dr. Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Forschungsschwerpunkte: Politische Kommunikation (insbesondere Wahlforschung), Kommunikation bei Bau- und Infrastrukturprojekte, Verständlichkeitsforschung und Kommunikationsmanagement

Vortrag
Die Bundestagswahl 2017 – das Parteiensystem im Wandel
Wohin entwickelt sich die parlamentarische Demokratie?
▶▶Di 09.05.17, 16:00 – 18:00 Uhr
Das bundesdeutsche Parteiensystem ist in Bewegung geraten. Welche Regierungskonstellationen sind derzeit überhaupt möglich? Spielen Volksparteien noch eine Rolle? Werden parlamentarische Entscheidungen
zukünftig durch immer mehr direktdemokratische Beteiligung abgelöst?
REFERENT: Prof. em. Dr. Oscar W. Gabriel, bis 2012 Direktor am Institut für
Politikwissenschaft bzw. Sozialwissenschaften und Leiter der Abteilung
»Politische Systeme und Politische Soziologie« an der Universität Stuttgart

Podiumsdiskussion und Fragerunde
Bundestagswahl 2017: Wen oder was sollen wir wählen?
Kandidaten stellen sich den Fragen Jugendlicher
▶▶Di 04.07.17, 16:00 – 18:00 Uhr
Das Interesse für politische Fragen ist bei jungen Menschen so groß
wie selten zuvor. Wie geht es weiter in der Flüchtlingspolitik? Wohin
steuert Europa? Gibt es in Zukunft noch eine Rente? Welche Ideen
gibt es für die Rettung des Klimas? Die Kandidaten/Kandidatinnen für
die Stuttgarter Wahlkreise stellen sich den Fragen von Schülerinnen
und Schülern.
MIT Aktuelle Podiumsbesetzung ab Mai 2017 unter www.hospitalhof.de

Reformation in Württemberg: Gesellschaft, Medien, Theologie

Die Vortragsreihe nimmt die südwestdeutsche Reformationsgeschichte in den Blick. In monatlichen Vorträgen vertiefen renommierte Referentinnen und Referenten unterschiedliche Aspekte der Reformation, die in Theologie-, Geistes- und Kulturgeschichte hinein wirsam wurden.

KOOPERATION: Landeskirchliches Archiv Stuttgart, Universität Stuttgart (Landesgeschichte),
Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein e. V.,
Verein für württembergische Kirchengeschichte, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof
KOSTENBEITRAG entfällt
ANMELDUNG ist nicht erforderlich.

Die Reformation als Medienereignis
Die zwei Gesichter des Medieneinsatzes der frühen Reformation
■■Di 10.01.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die neuen Medien der damaligen Zeit haben die Durchsetzung der Reformation gefördert. Wie sind die auf dieselbe Weise verbreiteten Schmähschriften und Karikaturen gegen die Altgläubigen mit dem Glaubensverständnis der Autoren zu vereinbaren?
REFERENT: Prof. Dr. Volker Honemann, Professor für Ältere deutsche Literatur unter Einbeziehung der mediävistischen Komparatistik an der Westf. Wilhelms-Universität Münster (bis 2008).

Landesherr und Reformation
Die Herzöge Ulrich (1503-1550) und Christoph (1550 – 1568) von Württemberg
■■Di 07.02.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Sie zählen zu den bedeutendsten Herrschergestalten Württembergs. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Reformation hier behaupten und das Herzogtum eine herausgehobene Position unter den protestantischen Reichsständen des 16. Jahrhunderts einnehmen konnte.
REFERENT: PD Dr. Norbert Haag, Leiter des Landeskirchlichen Archivs und Privatdozent an der Universität Tübingen

Von Matthäus Alber bis Katharina Zell
Persönlichkeiten der südwestdeutschen Reformationsgeschichte
■■Di 07.03.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die reformatorische Bewegung im Südwesten zeichnete sich aus durch das Zusammenspiel prägnanter Persönlichkeiten, die den Ereignissen an ihren Orten ein je eigenes Gesicht gaben.
REFERENTIN: Dr. Susanne Schenk, Pfarrerin der
Evang. Landeskirche in Württemberg mit Dienstauftrag zur Erforschung der Reformationsgeschichte Ulms

Die Klöster Alpirsbach, Bebenhausen und Maulbronn in der Reformation
■■Di 04.04.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Für alle Klöster verfügte Herzog Ulrich im Zuge der Reformation ihre Aufhebung und Umwandlung in evangelische Klosterschulen.
REFERENTIN: Dr. Petra Pechacek, Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Bilder für die Reformation
Welche Bilder propagieren die neuen Glaubensinhalte und Verhaltensideale der
Reformation?
■■Di 02.05.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Bildthemen wie »Gesetz und Gnade« oder »Christus segnet die Kinder«, die sich in den ersten Jahrzehnten ausprägten, blieben lange aktuell. Den Ansatzpunkt bilden Werke in der Staatsgalerie Stuttgart.
REFERENT: Priv.-Doz. Dr. Hans-Martin Kaulbach, Konservator für deutsche und niederländischen Zeichnungen und Druckgraphik bis 1800 an der
Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart

Die Reformation im Alltag
Geschlechterbeziehungen und Familienbild
■■Di 06.06.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die Reformation machte die Ehe zur alleinigen, gottgefälligen Lebensform.
Dies wertete die Familie (das »Haus«) auf. Sie avancierte zum Modell der christlichen Gesellschaft
REFERENTIN: Prof. Dr. Sabine Holtz, Universität Stuttgart, Historisches Institut, Lehrstuhl für Landesgeschichte

Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit
Reformation und Bibel in Württemberg
■■Di 04.07.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Zentrales Anliegen Martin Luthers ist das sogenannte Schriftprinzip, also die Bedeutung der Bibel als primäre und verbindliche Erkenntnisgrundlage und als Heilsmittel. Das Bekenntnis zur dynamischen Kraft der Bibel als Wort Gottes wird bald zum Landesmotto Württembergs.
REFERENT: Dr. Christian Herrmann, Bibliotheksdirektor, Leiter der Abt. Historische Sammlungen, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Rente - und alles wird teurer

Das Leben verändert sich nach der Erwerbstätigkeit in vielerlei Hinsicht, nicht zuletzt im Hinblick auf die finanziellen Möglichkeiten: Die Rente bringt ein geringeres Budget für den Alltag und für besondere Ausgaben mit sich.
Welche Kosten kommen im Alter auf einen zu? Welche Pflegevorsorge und Versicherungen sind sinnvoll und welche Leistungen bietet die staatliche
Fürsorgepflicht? In einer Veranstaltungsreihe laden wir dazu ein, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Expertinnen und Experten informieren und stehen zum Gespräch zur Verfügung.

KOOPERATION: Stadt Stuttgart, treffpunkt 50plus, Kath. Bildungswerk Stuttgart,
Evang. Bildungszentrum Hospitalhof
KOSTENBEITRAG entfällt

Vortrag und Gespräch
Wie komme ich mit weniger Geld aus?
▶▶Di 07.03.17, 18:00 – 19:30 Uhr
REFERENT: Andreas Hutter, Finanzpate der Zentralen Schuldnerberatung Stuttgart

Vortrag und Gespräch
Wie kann ich mit einer Geldanlage meine Rente aufbessern?
▶▶Di 14.03.17, 18:00 – 19:30 Uhr
REFERENT: Niels Neuhauser, Abteilungsleiter Altersvorsorge, Banken, Kredite, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

Vortrag und Gespräch
Wer zahlt die Pflege?
▶▶Di 21.03.17, 18:00 – 19:30 Uhr
REFERENTIN: Christina Wissmann, Sozialamt Stuttgart, Pflegestützpunkt

Vortrag und Gespräch
Was leistet der Staat, was leistet die Landeshauptstadt Stuttgart?
▶▶Di 28.03.17, 18:00 – 19:30 Uhr
REFERENTINNEN: Beate Traub, Bürgerservice »Leben im Alter«; Eva Ringer, Kultur für Alle e. V.

Podiumsgespräch
»Arme Alte« – Strategien für Stuttgart
▶▶Di 04.04.17, 18:00 – 19:30 Uhr
Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart
MIT Bürgermeister Werner Wölfle; Uwe Hardt, Vorstand Caritasverband für Stuttgart; Heinz Gerstlauer, Vorstandsvorsitzender eva Stuttgart;
Renate Krausnick-Horst, Vorsitzende Stadt Senioren Rat; Friedhelm Nöh, Geschäftsführer AWO Stuttgart
Moderation : Christine Keck, Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten

Am 11. Um 11 Uhr

Die Region Stuttgart zeichnet sich durch eine vielfältige, sehr lebendige und hoch qualifizierte Musikszene aus. Diesen reichen Schatz können Sie nun zentral in Einführungsvorträgen kennenlernen. Immer am 11. eines jeden Monats haben Sie die Möglichkeit, Dirigenten, Intendanten und Musiker zu erleben, die Ihnen ihre aktuellen (Gesamt-)Programme vorstellen, einen Einblick hinter die Kulissen gewähren und mit Ihnen vertieft in einzelne Werke eintauchen.
Entdecken Sie Unbekanntes, lernen Sie Bekanntes neu kennen und freuen Sie sich auf die kommenden Konzerte, in denen Sie gut informiert einen noch intensiveren Hörgenuss haben werden.

KOOPERATION mit der Musikakademie für Senioren Baden-Württemberg e. V.
Aktuelle Informationen zum Programm: www.musebw.de
KOSTENBEITRAG entfällt

Das Jahresprogramm der Stuttgarter Hymnus Chorknaben
▶▶Mi 11.01.17, 11:00 – 12:00 Uhr
MIT: Rainer Johannes Homburg, Leitung Hymnus Chorknaben

Die öffentlichen Veranstaltungsreihen der Musikhochschule
▶▶Sa 11.02.17, 11:00 – 12:00 Uhr
MIT: Dr. Regula Rapp, Rektorin der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Zur Aufführung des Requiems von Karl Jenkins
▶▶Sa 11.03.17, 11:00 – 12:00 Uhr
REFERENT: Enrico Trummer, Dirigent des Stuttgarter Oratorienchors

Zur Aufführung von M. Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung«
▶▶Di 11.04.17, 11:00 – 12:00 Uhr
REFERENT: Albrecht Dürr, Musikdramaturg der Stuttgarter Philharmoniker

Zu den Konzerten im Juni: »Komm, o komme Nachtigall«
▶▶Do 11.05.17, 11:00 – 12:00 Uhr
REFERENT: Prof. Dieter Kurz, Dirigent des Württembergischen Kammerchors

Analysen zum Rechtspopulismus

Sie sehen sich als Sprachrohr einer schweigenden Mehrheit, kämpfen für eine homogene Volksgemeinschaft und wettern gegen das politische Establishment, Europa, Einwanderer und Homosexuelle. Rechtspopulisten spielen geschickt mit den Ängsten und Vorurteilen der Bevölkerung und haben damit einen Siegeszug in den westlichen Demokratien angetreten. Wir analysieren das Phänomen des Rechtspopulismus sowie die Strategien und Positionen rechtspopulistischer
Gruppierungen.

Vortrag und Diskussion
Genderwahn!?
▶▶Di 14.03.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die vielfach beklagte Enthemmung im Netz zeigt sich auch im Raum der Kirche – beispielsweise in Hassmails gegen diejenigen, die sich in Genderfragen engagieren. Die Studie »Verhasste Vielfalt« analysiert die Hintergründe.
Wie kann man mit dieser aggressiv aufgeladenen Kommunikation umgehen?
Was kann kirchliche Bildungsarbeit zu einer demokratischen Diskussionskultur in Kirche und Gesellschaft beitragen?
MIT Prof. Dr. Claudia Schulz, Evang. Hochschule Ludwigsburg;
Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg;
Werner Baur, Dezernent für Kirche und Bildung der Evang. Landeskirche
KOOPERATION: efw-Evangelische Frauen in Württemberg, emnw-Evang. Männer-Netzwerk Württemberg, Beauftragte für Chancengleichheit der Evang. Landeskirche, Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen, EAEW-Evang. Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof
Studie: »Verhasste Vielfalt. Hate Speech im Raum von Kirche und Diakonie.
Eine Analyse der Verunglimpfung kirchlichen Engagements im Themenfeld
Diversität«
KOSTENBEITRAG entfällt

Vortrag
Identitäre Bewegung – Null Prozent rassistisch?
Im Rahmen der Stuttgarter Präventionsgespräche
▶▶Mi 22.03.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Wer ist die Identitäre Bewegung? Ist sie rechtsextrem? Folgt sie rassistischen Denkmustern? Woher kommt sie und wie ist sie in Deutschland und Europa vernetzt? Was sind ihre Ziele und wie werden diese begründet? Der Vortrag gibt einen Einblick in Entstehung, Verbreitung und Aktivitäten der Bewegung.
REFERENTIN: Anna Laiß, Referentin der politischen Bildungsarbeit, beschäftigt sich im Rahmen ihrer Dissertation mit Rassismus und Rechtsextremismus in Frankreich
KOOPERATION mit der Fach- und Beratungsstelle INSIDE OUT, des Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Evangelischen
Bildungszentrums Hospitalhof
KOSTENBEITRAG entfällt

Vortrag
Provokationen und Reaktionen
Die Aufmerksamkeitsstrategien der AFD und das Feedback der Medien
▶▶Do 04.05.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die Alternative für Deutschland startete als Anti-Euro-Partei und hat danach Position gegen Flüchtende und den Islam bezogen. Durch polemische Auftritte und pauschalisierende Statements gelingt es der Partei, eine breite Anhängerschaft zu mobilisieren und eine hohe Medienaufmerksamkeit zu erreichen.
REFERENT: Prof. Dr. Christian Schicha, Professor für Medienethik am
Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-
Universität Erlangen-Nürnberg
INFO: www.schicha.net
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Vortrag
Rechtspopulismus und die Mitte der Gesellschaft
▶▶Di 30.05.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Ist Rechtspopulismus ein Randphänomen oder in der Mitte der Gesellschaft zu verorten? Der Blick auf die Ergebnisse zahlreicher empirischer Studien der Einstellungsforschung zeigt, dass Zustimmung zu einzelnen ideologischen Bestandteilen wie Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus in weiten Teilen der Bevölkerung zu finden ist.
REFERENT: Dr. phil. Reiner Becker, Leiter des Demokratiezentrums im
beratungsNetzwerk hessen – Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus; Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps- Universität Marburg
INFO: www.reiner-becker.eu
KOOPERATION mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
KOSTENBEITRAG entfällt

Vortrag
Logik für Demokraten
Eine Anleitung zum Umgang mit populistischen Argumentationen
▶▶Do 01.06.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Vernunft, Aufklärung und Demokratie haben nur dann Bedeutung, wenn sie immer wieder eingeübt werden. Der Vortrag analysiert populistische Argumentationen und totalitäre Denkweisen und erklärt, mit welchen Argumenten die Demokratie wirkungsvoll zu verteidigen ist. Das ist auch für diejenigen hilfreich, die mit Demokratie nichts mehr oder noch nichts anzufangen wissen.
REFERENT: Dr. Daniel-Pascal Zorn, Studium der Philosophie, Geschichte und Komparatistik. Forschungsschwerpunkte: Argumentationstheorie und Philosophiedidaktik. Kolumnist und Sachbuchautor
INFO: www.torial.com/daniel-pascal-zorn
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Trauma

Mit dem Begriff Trauma wird im Allgemeinen eine seelische Verletzung bezeichnet. Auslöser können Naturereignisse, Kriegserfahrungen, Unfälle oder sexuelle bzw. gewalttätige Übergriffe sein. Aber auch persönliche Erlebnisse in der Kindheit wie Vernachlässigung oder der Tod eines nahen Angehörigen
können traumatische Reaktionen hervorrufen. Traumafolgen beeinflussen das Leben der Betroffenen nicht selten lange und stark. Die Themenreihe widmet sich der Ursachenforschung und zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf.

Vortrag
Wenn traumatisierte Frauen Mütter werden
Das Phänomen transgenerationaler Traumatisierungen
▶▶Mo 27.03.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Unverarbeitetes aus der eigenen Kindheitsgeschichte kann dazu führen, dass Mutter oder Vater ihre Traumata in stressvollen Situationen mit entsprechenden starken Gefühlen gegenüber ihrem Kind wiederholen. Dieses kann daraus wiederum Belastungsstörungen entwickeln. Wie geschieht die Weitergabe?
REFERENT: Volker Dittmar, Diplom-Psychologe und Psychol. Psychotherapeut,
Traumatherapeut, Dozent für Traumatherapie, Supervisor, Regensburg
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Seminar
Frühe Traumatisierungen
▶▶Fr 05.05.17, 19:00 – 21:30 Uhr / Sa 06.05.17, 10:00 – 18:00 Uhr
Frühe Traumata, an die wir uns vielfach nicht erinnern, können lebenslange,
gravierende Auswirkungen haben: von Vater oder Mutter nicht geplant oder erwünscht zu sein, Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt, Störungen direkt nach der Geburt (in der sensiblen Bondingphase), frühe Trennungen, Vernachlässigung, Gewalt.
Sie sind zu dem Kurs eingeladen unabhängig davon, ob Sie von frühen Traumata wissen oder nicht. Nach einer Einführung in das Thema arbeiten wir mit inneren Persönlichkeitsanteilen, vor allem mit Aufstellungen.
LEITUNG: Thomas Frister, Heilpraktiker für Psychotherapie, Traumatherapeut,
evang. Theologe INFO: www.einreden.de
KOSTENBEITRAG: 83,00 € / Frühbucher: 75,00 €
KURS-NR. 171-110

Einführungsseminar
Traumafolgestörungen: erkennen, verstehen und kompetent damit umgehen
▶▶Fr 19.05.17, 09:00 – 16:30 Uhr
Die Wahrscheinlichkeit eines Kontakts mit traumatisierten Klienten – Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen – ist besonders in den psychosozialen Berufen extrem hoch. Durch die traumatischen Belastungen der Geflüchteten ist die Notwendigkeit für einen kompetenten und optimal unterstützenden Umgang damit gestiegen.
Inhalt: Geschichte und Symptomatologie von Traumafolgestörungen /
Gewalt und ihre Folgen / Umgang mit Dissozitation / Wie soll man sich verhalten? / Stabilisierung, Ressourcenaktivierung, Sicherheit und einfache antidissoziative Techniken. Methoden: theoretische Inputs mit interaktivem Austausch, Arbeit in Kleingruppen, Ressourcen-Stabilisierungsübungen, Supervision von persönlichen Fällen aus der eigenen Praxis.
Zielgruppe: Mitarbeitende psychosozialer Berufe, Lehrer/innen,
Polizist/inn/en, Eltern, betroffene Angehörige, Mitarbeitende aus dem
Medizin- und Rettungswesen, interessierte Laien.
LEITUNG: Dr. Christian Firus, Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie, Psychiatrie, Traumatherapie und Systemische Therapie
INFO: www.heilhaus-freiburg.de/personen-1/dr-christian-firus/
KOSTENBEITRAG: 88,00 € / Frühbucher: 80,00 €
KURS-NR. 171-112

Fachtag
Stress, Trauma und Schmerz in Gehirn und Körper
Eine neurobiologische Rundreise der besonderen Art
▶▶Sa 27.05.17, 09:30 – 16:30 Uhr
Der Mensch findet seine Balance im Zusammenspiel aller Körperteile.
Das Nervensystem führt sie zum kooperativen Miteinander zusammen.
Trauma und Schmerz verstehen heißt – auf Grundlage der neurobiologischen Funktionsprinzipien –, eine polyperspektivische Betrachtung des Menschen anzuwenden. Psychisches und Körperliches wird als untrennbare leib-seelische Einheit aufgefasst. Dazu gehört die Erkenntnis, dass jede Schmerzäußerung ein physiologisches Substrat im Gehirn besitzt.So führt dieser Fachtag mit einmaligen Visualisierungen auf sehr anschauliche Weise durch eben dieses morphologische Substrat von Trauma und Schmerz, beschreibt die komplexen Prozesse der Selbstregulation und stellt zugleich Modelle vor, die Ansatzpunkte und mögliche Wirkeffekte (psycho-)therapeutischer Interventionen zu beschreiben
suchen. Eine spannende Reise durch Hirn- und Körperwelten.
LEITUNG: Dr. Damir del Monte, Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Neurowissenschaftliche Therapieforschung; Psycho- und Körpertherapeut mit dem Schwerpunkt Psychotraumatologie und Schmerztherapie; Dozent für Funktionelle Neuroanatomie an den Universitäten Heidelberg, Krems, Innsbruck
INFO: www.damirdelmonte.de
KOOPERATION mit der Europ. Gesellschaft für Traumatherapie und EMDR e. V.
KOSTENBEITRAG: 95,00 € / Frühbucher: 85,00 € für Mitglieder Europ. Gesellschaft f. Traumatherapie und EMDR e. V.
KURS-NR. 171-845

Seminar
»Wer bin Ich – und wenn ja, wie viele?«
▶▶Di 11.07.17, 09:00 – 18:00 Uhr, Mi 12.07.17, 09:00 – 18:00 Uhr
Schon vorgeburtlich können uns Ereignisse treffen, welche die Entfaltung unserer Individualität bedrohen oder sogar verunmöglichen. Die Geburt und die Zeit danach sind ebenfalls hochsensible Phasen, in denen die für uns lebensnotwendigen Bindungsprozesse an unsere Eltern scheitern können und wir gezwungen sind, uns innerlich zu spalten.
Wie können wir zu einer Ganzheit zurückfinden, wenn wir Traumatisierungen
in unserem Lebenslauf erdulden mussten? Wie kann sich ein gesundes und stabiles Ich herausbilden, das in der Lage ist, unsere schlimmen Erfahrungen auszuhalten, ohne weg zu gehen? Im Workshop wird das Konzept der Identität erläutert und wie sich die Ich-Entwicklung gestaltet, wenn wir Traumaerfahrungen machen mussten. Es wird angeboten, sich mit der von Franz Ruppert entwickelten Methode »Aufstellen des Anliegensatzes« eigene Themen anzuschauen.
LEITUNG: Prof. Dr. Franz Ruppert, Professor für Psychologie an der Kathol.
Stiftungsfachhochschule München, psychologischer Psychotherapeut
INFO: Workshop für Betroffene, für Mitarbeiter/innen im psychosozialen
Bereich und für Interessierte. Die Plätze für eigene Aufstellungen werden im
Seminar ausgelost. Alle TeilnehmerInnen können als StellvertreterInnen an
den Aufstellungen anderer teilnehmen.
INFO: www.franz-ruppert.de
SCHRIFTLICHE ANMELDUNG erforderlich (auch online)
KOSTENBEITRAG: 115,00 € / Frühbucher: 105,00 €
KURS-NR. 171-136

Vortrag
Identität und Trauma
Wie traumatische Lebenserfahrungen uns prägen
▶▶Di 11.07.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Durch nichts wird die Persönlichkeit eines Menschen mehr geprägt als durch traumatische Erfahrungen, die er im Laufe seiner Entwicklung macht.
Wie geschieht das? Welche Umgangsformen gibt es? Und wie kann Traumatherapie helfen?
REFERENT: Prof. Dr. Franz Ruppert, Professor für Psychologie, Katholische
Stiftungsfachhochschule München, psychologischer Psychotherapeut
INFO: www.franz-ruppert.de
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Vortrag
Flüchtlingskinder – gestern und heute
Ihre Traumata und mögliche Behandlungen
▶▶Mo 17.07.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Als Kind hat der bekannte Kindertherapeut Hans Hopf selbst Flucht und Vertreibung erlebt. Die Parallelen zur aktuellen Situation der Flüchtlingskinder liegen auf der Hand. Der Vortrag zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
REFERENT: Dr. Hans Hopf, Psychoanalytiker und Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut, ehem. Leiter des Therapiezentrums »Osterhof«, Baiersbronn
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Fortbildung
Ausbildung zum Traumatherapeuten / zur Traumatherapeutin BU
▶▶16. – 18.11.17,
11.01. – 13.01., 01. 03.– 03.03., 26.04. – 28.04., 08.06. – 09.06.,
20.07. – 21.07.18, jeweils Do 12:00 – 19:30 Uhr, Fr und Sa 10:00 – 17:30 Uhr
(am 08./09.06. und 20./21.07.18 Fr 12:00 – 19:30 Uhr, Sa 10:00 – 18:00 Uhr)
Kostenloser Informationsabend zur Ausbildung: Mi 29.03.17, 18:30 – 20:00 Uhr
Nähere Informationen → S. 67
LEITUNG: Andrea Höppner, Heilpraktikerin-Psychotherapie, Traumatherapeutin,
EMDR Therapeutin. Co-Trainer: Peter Gerecke, NLP Lehrtrainer, EMDR
Coach und -Therapeut, Traumatherapeut
INFO: www.emdr-nlp.de

Meisterwerke der russischen Literatur
Romane und Erzählungen von Tolstoi, Gorki und Nabokow

REFERENT: Reinhard Köstlin, Pfarrer i. R. , Experte für russische Literatur
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00

Leo Tolstoi: Jugenderinnerungen
▶▶Di 04.04.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Die Trilogie »Kindheit – Knabenalter – Jugendzeit« ist Tolstois erstes großes Werk. In ihr ist das für Tolstoi charakteristische Nebeneinander von reiner Darstellung, rein künstlerischer, fast malerischer Schilderung und psychologischer und ethischer Lebensdeutung in äußerst reizvoller, zauberhafter Weise miteinander verwoben.

Maxim Gorki: Autobiographische Romane
▶▶Di 25.04.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Maxim Gorkis Trilogie »Meine Kindheit – Unter fremden Menschen – Meine Universitäten« gehört zu den bedeutendsten Selbstzeugnissen der Weltliteratur. Er beschreibt darin die Gesellschaft des russischen Kleinbürgertums der Zarenzeit, seine eigene schwere Kindheit, die bittere Freiheit eines Vagabunden in einer Umwelt von Gaunern, Landstreichern und Abenteurern, seine Sehnsucht nach sozialer Gerechtigkeit und das Wachstum seines revolutionären
Bewusstseins.

Vladimir Nabokov: Erinnerung, sprich
▶▶Di 16.05.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Vladimir Nabokov, der bekannteste Dichter unter den frühen russischen Emigranten, erinnert sich an das verlorene Paradies seiner Kindheit in und um Sankt Petersburg, an das Leben seiner Oberschicht-Familie im vorrevolutionären Russland, an die Flucht in den Westen und den Aufbau einer neuen Existenz.
Die Basler Zeitung schreibt dazu: »Ein Buch über Tradition und Revolution, über Liebe und Entsagung, über Literatur und Leben, über Heimat und Exil«.

Vom Umgang mit der Angst

Angst ist ein existenzielles Gefühl des Menschen. Sie kann lähmen und Panik auslösen, aber auch ungeahnte Kräfte freisetzen und das Überleben sichern. Eine interdisziplinäreThemenreihe geht den neuen und alten Ängsten des Menschen nach und beleuchtet sie aus theologischer, philosophischer, soziologischer, pädagogischer und psychologischer Perspektive.

»… die Angst mich zu verzweifeln trieb« (M. Luther, 1523)
Luther und die Angst vor Gott, Hölle und Verdammnis
▶▶Fr 05.05.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Luthers Frage nach einem gnädigen Gott erwuchs nicht nur aus philosophischem
und theologischem Interesse, sondern auch aus der existentiellen Angst, mit seinem Leben vor Gott nicht bestehen zu können. Diese teilte er mit vielen Menschen seiner Zeit
REFERENT: Prof. Dr. Christian Möller, ehem. Lehrstuhlinhaber Praktische
Theologie, Universität Heidelberg
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Humor – ein Umgang mit Angst?
▶▶Di 23.05.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Wer Humor besitzt, kann leichter mit Ängsten umgehen. Humor hilft, sich von eigenen Fehlern und Schwächen, aber auch von äußeren Belastungen zu distanzieren. Allerdings können Witze auch verletzen und es traut sich nicht jeder, seinen Humor zu zeigen. Deshalb soll das Augenmerk auf das Spannungsfeld zwischen Witz, Humor, Angst und Aggression gelegt werden.
REFERENTIN: Prof. Dr. Barbara Wild, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie,
Psychotherapie, Fliedner-Klinik Stuttgart
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Wenn Angst das Leben einengt
Platzangst und andere Ängste bewältigen
▶▶Fr 02.06.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Ängste können sich sehr konkret zeigen, zum Beispiel als Platzangst, aber auch als ausufernde Ängste und Sorgen in Bezug auf alles Mögliche.
Im schlimmsten Fall erfolgt ein Rückzug in die eigene Wohnung oder ein untätiges Hängenbleiben in der Sorgenspirale. Der Vortrag möchte Betroffenen und deren Angehörigen hilfreiche Wege aus dem Teufelskreis der Angst aufzeigen.
REFERENT: Dr. Hans Morschitzky, Klinischer Psychologe und Psychotherapeut.
Viele Jahre an der Landesnervenklinik Linz, Abteilung für Psychosomatik.
Spezialgebiet: Angst- und psychosomatische Störungen.
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Zwischen Angst und Förderung
Der Stress junger Elternpaare
▶▶Di 20.06.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Familienleben und Kindheit sind heute getaktet und verplant, die Angst geht um, sonst die Zukunft nicht zu meistern. Was kann man tun, um als junge Familie Auswege aus den Stress-Kreisläufen zu finden?
REFERENTIN: Ingrid Löbner, Dipl.Pädagogin, Psychoanalytische Paar- und
Sexualberaterin, Säuglings- u. Kleinkind-Beraterin. Dozentin an der Hebammenschule
der Universitäts-Frauenklinik Tübingen und Mitarbeiterin bei pro familia
Tübingen INFO: www.gelassene-eltern.de
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Von guten Geistern und bösen Dämonen
Vorstellungen von Geistern und Dämonen in den monotheistischen Religionen
▶▶Do 29.06.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Allen rationalistischen Theologien zum Trotz ist der Glaube an Geister und Dämonen, die am Tag oder in der Nacht ihr Wesen oder ihr Unwesen treiben, allen Religionen und den von ihnen geprägten Kulturen inhärent. Er hat Einfluss auf den Glauben, das Alltagsleben und die Gestaltung der Lebenswelt.
REFERENT: Prof. Dr. Stefan Schreiner, Seminar für Religionswissenschaft und
Judaistik, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

»Angst essen Seele auf«
Glauben mit Furcht und Zittern?
▶▶Mi 05.07.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Glauben wir aus Angst oder vertreibt Glaube die Angst? Manche Gläubige fürchten sich vor dem strafenden Gott. Andere haben Angst, eine spirituelle Entwicklung zu verpassen oder sich auf den falschen Glaubensweg zu begeben. Damit setzt sich die Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen in ihrer Beratungs- und Informationsarbeit intensiv auseinander.
REFERENTIN: Pfarrerin Annette Kick, Dipl.Theol. Svenja Hardecker, Arbeitsstelle
der Evang. Landeskirche in Württemberg für Weltanschauungsfragen
KOSTENBEITRAG entfällt

Wer Angst hat, lebt
Erkenntnisse der Psychoanalyse
▶▶Fr 07.07.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Angstgefühle sind ein existenzielles Grundthema des Menschen. Sie müssen verarbeitet und bearbeitet werden. Das kann in ganz unterschiedlicher Weise geschehen, durch Reflektieren, durch bestimmte Verhaltensweisen, durch künstlerischen Ausdruck.
REFERENT: Prof. Dr. Ralf Bolle, Facharzt für psychosomatische Medizin,
Psychoanalytiker nach C.G.Jung
INFO: www.ralf-bolle.de
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Lohn der Angst
Die Präsenz der Angst in der Gesellschaft
▶▶Do 13.07.17, 19:00 – 21:00 Uhr
Angst kann Lust verschaffen. Zugleich wird sie mit Gefahr, Verletzung, Gewalt in Verbindung gebracht. Viele Bemühungen richten sich darauf, Quellen der Angst zu identifizieren und zu eliminieren. Wir leben also in Gesellschaften der Sicherheit, die sich über Gefühle der Angst definieren.
REFERENT: Prof. Dr. Jörn Ahrens, Professor für Kultursoziologie an der
Universität Gießen mit dem Arbeitsschwerpunkt Soziologie der Angst
KOSTENBEITRAG: 7,00 € / 5,00 €

Film und Gespräch
»Das weiße Band«
Eine deutsche Kindergeschichte
▶▶Di 25.07.17,19:00 – 22:00 Uhr
Michael Hanekes Film zeigt mit hoher historischer Genauigkeit das autoritäre Gesellschaftssystem eines protestantischen Dorfes kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. »Das weiße Band« blickt hinter die Fassaden von Schule, Kirche und Wohnhäusern und untersucht die offensichtlichen und unterschwelligen, auf permanenter Strafandrohung beruhenden Machtverhältnisse.
Filmnachgespräch mit Monika Renninger und Rolf Ahlrichs
KOSTENBEITRAG entfällt

Regelmäßige Themenreihen wie die Salongespräche, die Vita Contemplativa oder Große Texte der Bibel finden Sie im Programm, Begleitreihen zu Kunstausstellungen unter Ausstellungen