Musikwissen um 5 nach 5: Musik der »goldenen« zwanziger Jahre
Musik der »goldenen« zwanziger Jahre
Die 1920er Jahre sind eine Zeit der Extreme und Gegensätze: geprägt von großen sozialen Unterschieden, Unsicherheit und Angst auf der einen Seite und wirtschaftlichem Aufschwung, vielfältigen kulturellen Entwicklungen, Glanz, Glamour und Unterhaltung auf der anderen. In kaum einem anderen Jahrzehnt sind stilistische Vielfalt und künstlerische Experimentierfreude so groß wie in den »goldenen« Zwanzigern: Innerhalb weniger Jahre werden so unterschiedliche Bühnenwerke wie Alban Bergs »Wozzeck«, Giacomo Puccinis »Turandot«, Ernst Kreneks »Jonny spielt auf« und Brecht/Weills »Dreigroschenoper« uraufgeführt. Schönbergs »Zwölftonmethode« steht neben der »Neuen Sachlichkeit«. Revuen und Operetten feiern Erfolge, Schlager erobern über Radio und Grammophon auch die privaten Haushalte und der Film entwickelt sich zum Massenmedium und eröffnet den Komponisten ein neues Betätigungsfeld.
MIT Studierenden der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
KOOPERATION: Musikakademie für Seniorinnen und Senioren Baden-Württemberg, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
KOSTENBEITRAG: jeweils 5,00 €
Musik der »goldenen« zwanziger Jahre. Ästhetische Entwicklungen
Niklas Born, Jael Götz, Zakhar Matte
Musik der »goldenen« zwanziger Jahre. Musiktheater: Oper – Revue – Operette
Peter Ermer, Ashken Varzhapetyan
Musik der »goldenen« zwanziger Jahre. Rundfunk, Stummfilm, Tonfilm
Lea-Maria Gunther, Marianne Reh
